Verbote?
bluebanner

 

     Bewahren Sie homöopathische Mittel immer kühl und trocken (aber nicht im Kühlschrank) auf und nie in der Nähe von elektrischen Geräten, Stromkabeln, Akkus, Magneten, Handys, Computer, etc. oder in der Sonne und neben der Heizung. Tragen Sie das Mittel bitte auch nicht ständig in der Hosentasche. Kurzzeitige Temperaturextreme hält das Mittel in der Regel aus.

     Wenn Sie Ihr Mittel auf Reisen mitnehmen, werden Sie es durch die Röntgenanlage der Flugkontrolle schicken müssen. Man weiß immer noch nicht, ob die Qualität der Mittel dadurch beeinträchtigt wird. Ist das Mittel Röntgenstrahlung ausgesetzt worden, ist es sicher noch einige Zeit wirksam. Nach dem Urlaub sollte es aber durch ein unbeeinflußtes Mittel ersetzt werden.

 

Wenn Sie das alles mal nicht bedacht haben, wird Ihr Mittel das vermutlich dennoch unbeschadet überstanden haben. Es ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Gut ist es, jeweils eine kleine Menge für den Gebrauch, Transport abzufüllen und den Rest zu Hause zu lassen.

 

Es gibt bestimmte Substanzen, die die optimale Wirkung und Heilung bei bestimmten Menschen beeinträchtigen können:

Je nach homöopathischem Mittel kann das unterschiedlich sein. Bitte sprechen Sie mich dazu an.

    x Kaffee (auch entkoffeinierter), Cola

    x Pfefferminze, Eukalyptus, Menthol, Campher, Ammoniak (enthalten in: Zahnpasta, Einreibemittel bei rheumatischen Beschwerden  z.B. ABC-Pflaster, Sportgels, Sonnencremes, Badezusätzen, Kosmetika, Kaugummi, Liköre, Bonbons, etc.)

    x andere homöopathische Mittel u. Naturheilmittel

    x Heilsalben, v.a. gegen Hämorrhoiden (Hamamelis und Calendula unbedenklich)

    x Medikamente wie Antibiotika, Cortison, Nasensprays, Lokalanästhetika, etc.

    x Antiperspirants (normaler Deospray unbedenklich)  Deo und Kosmetika sollten keine Aluminium- und Quecksilber (Mercur)-Verbindungen enthalten

    x Heilwässer, künstliche Vitamine und Mineralstoffe

    x Drogen wie z.B. Cannabis

    x hormonelle Verhütungsmittel (Pille, Hormonspirale)

    o Geschwefeltes wie Früchtetee, Trockenobst, Kartoffelfertigprodukte, Studentenfutter, alkoholfreies Bier

    o Kräutertees u. Kräuterschnäpse

    o Wein (guter Wein ist unbedenklich)

    o Säuren wie Essig, Senf, saure Früchte

    Unbedenklich als Getränke sind:
    dünn aufgebrühter schwarzer und grüner Tee, Maisbarttee, Grüner-Hafer-Tee, Früchtetee, der keine geschwefelten Früchte enthält,
    Bier und Wein in Maßen, Karokaffee

    Ihre notwendig benötigten schulmedizinischen Medikamente setzen sie bitte nur nach Rücksprache mit einem Arzt ab, wenn Sie sie nicht mehr brauchen.

 

Es wird immer wieder gefragt, warum diese Verbote sein müssen.

Anfangs sei gesagt, dass ich Ihnen nichts verbieten will und kann. Sie sind erwachsen und entscheiden selbst darüber, was Sie oder Ihre Kinder tun und was Sie/sie lassen. Wenn Sie sich nach meinen Empfehlungen richten, dann ist das Ihre Entscheidung und wird den Heilungserfolg positiv begleiten. Wenn Sie sich nicht nach meinen Empfehlungen richten, kann es sein, dass der Behandlungsverlauf für mich nicht gut zu beurteilen ist und ich nicht sagen kann, ob ein homöopathisches Mittel bei Ihnen gut wirkt oder nicht. Meist finden wir aber einen Weg, der oben aufgeführte Stoffe auch in Verbindung mit homöopathischer Behandlung möglich macht.

Ein homöopathisches Mittel wirkt auf einer sehr feinen Energiebasis. Bei den oben angegebenen Stoffen wie Kaffee und ätherische Öle handelt es sich um sehr starke grob-energetische Stoffe, die sehr intensiv auf Ihren Organismus einwirken. Um diese Stoffe verkraften zu können senkt Ihr Körper seine Reaktionsfähigkeit herab. Er müßte sonst ständig mit Herzklopfen (Kaffee) oder Atemproblemen (Menthol) oder anderen Symptomen darauf reagieren. Ein so abgestumpfter Organismus bietet keine gute Basis für die Wirkungsweise eines feinstofflichen Medikaments, wie es ein homöopathisches Mittel darstellt. Nach längerer homöopathischer Behandlung mit gut passenden Mitteln, können diese Stoffe allerdings meist ohne Wirkungsbeeinträchtigung wieder konsumiert werden, meist möchten Sie diese Dinge dann selbst gar nicht mehr.

Andere homöopathische Mittel und Naturheilmittel sind zu ähnlich und können deswegen stören. Bitte beachten Sie, dass Kräutertees Medikamente sind. Es kann im Heilverlauf aber durchaus möglich sein, dass wir miteinander abstimmen, auch mal einen Tee für eine akute Erkrankung für einen begrenzten Zeitraum einzusetzen (Bitte vermeiden Sie aber auch Tees, manche Gewürze und Naturheilmittel in der Schwangerschaft, v.a. in der Frühschwangerschaft. Sie sind oft keinesfalls so harmlos, wie manchmal gesagt wird). Es hat auch überhaupt keinen Einfluß auf die Behandlung, wenn Sie mal einen Kräuterschnaps trinken oder Ihr Essen mit Kräutern würzen. Der häufige Genuß kann dann aber doch die Behandlung stören.

Heilsalben sollten deswegen nicht eingesetzt werden, weil ein Körper normalerweise ein inneres Problem nach außen verlagern und damit unschädlich für innere Organe machen kann. Was heißt das? Beispielsweise hat Ihre Leber gerade Probleme. Damit sie nicht schwer krank wird, produziert sie als Ventil Hämorrhoiden oder einen Hautausschlag im Bereich des Lebermeridians (kommt aus der Akupunktur). Wenn Sie jetzt Ihrer Leber dieses Ventil nehmen, d. h. z. B. den Hautausschlag mittels Cortisonsalbe vertreiben, kann es sein, dass Ihre Leber ernsthaft krank wird. Wenn jetzt aber Ihre Leber die richtige Energie bekommt, um gesund zu werden, braucht sie diesen Hautausschlag nicht mehr und er kann verschwinden, ganz von selbst von innen ausheilen.

Die Einnahme schulmedizinischer Medikamente (dazu gehöhren auch Spritzen) sollten Sie mit mir abstimmen, zumindest sollte ich davon wissen. So eine Einnahme kann durchaus während der homöopathischen Behandlung mal notwendig sein und die homöopathische Behandlung kann dann weiterlaufen oder sollte unterbrochen werden, je nach Medikament. Genauso dürfen Sie schulmedizinische Medikamente, die Sie ständig einnehmen, nicht bei Beginn einer homöopathischen Behandlung einfach absetzen. Wenn wir beide sehen, dass es Ihnen besser geht und Sie die Medikamente nicht mehr oder in reduzierter Form benötigen, können Sie mit Ihrem Hausarzt sicherlich ein Absetzen oder eine reduzierte Einnahme vereinbaren.

Antiperspirants wirken schweißunterdrückend. Ausscheidungsmöglichkeiten sind für Ihren Organismus aber wichtig und notwendig. Was Sie nicht ausschwitzen, müssen Lungen und Nieren eliminieren. Das kann diese Organe überfordern. Sie brauchen sie aber noch für ein langes gesundes Leben. Sie enthalten oft Aluminiumverbindungen. .Aluminiumverbindungen habe ich schon häufig als Ursache für therapieresistente (nicht heilbare) Hautausschläge erkennen können.Quecksilber (Mercur) und Aluminium werden als Konservierungsstoffe verwendet. Sicherlich wissen Sie auch, dass Amalgam Quecksilber enthält und Ihrer Gesundheit nicht gerade zuträglich ist. Übrigens enthalten auch Spritzen, z.B. Impfungen Quecksilber (Thiomersal).

 

Die gleichzeitige Einnahme von Drogen macht eine erfolgreiche homöopathische Behandlung meistens sehr schwierig. Drogeneinnahme und damit die Erzeugung von Halluzinationen, etc. entzieht Ihrem Organismus so viel Energie, dass ein homöopathisches Mittel dies nicht nachliefern kann. Die Energie brauchen Sie aber für Ihre Heilung. Es wäre auch günstig, sich nicht unbedingt an Orte zu begeben, wo Drogen eingenommen werden.

 

Die Einnahme von Hormonpräparaten stellt einen massiven Eingriff in den Regulationsmechanismus Ihres Körpers dar. Es ist nicht nur einfach eine Verhütungsmethode. Die Pille u.ä. gaukelt Ihrem Körper eine permanente Schwangerschaft vor und unterdrückt die Menses. Es erscheint im günstigsten Fall alle 4 Wochen eine sog. Abbruchblutung. Seit 200 Jahren sind den Homöopathen Krankheiten bekannt, die durch Unterdrückung der Menses bedingt sind. Eine Entfernung der Eierstöcke, das Klimakterium gehört auch dazu und vielen Frauen geht es damit gar nicht gut (und mit der Einnahme von äußerlich zugeführten Hormonen langfristig noch viel schlechter). Sollte Ihre Migräne beispielsweise in der Schwangerschaft und durch Pilleneinnahme verschwinden, stellt dies keine Heilung dar, sondern eine Unterdrückung. Es gibt viele andere Möglichkeiten der Verhütung, über die wir gerne sprechen können. Laut der Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V., vom 13.08.2003 bzgl. Hormontherapie und Brustkrebsrisiko - Stellungnahme zu Ergebnissen der One Million Women Study - wird ein Zusammenhang zwischen der Einnahme künstlicher Hormone mit einer erhöhten Gefahr z.B. Brustkrebs, Blutgefäßerkrankungen zu bekommen bestätigt. Aus diesem Grund wurde diese Studie vorzeitig abgebrochen, um die teilnehmende Frauen nicht weiter zu gefährden.

Wenn Sie jetzt auf alle diese Dinge oder eines davon nicht verzichten können, dann sollten wir darüber reden, ob es einen Weg gibt, der trotzdem zu einer erfolgreichen homöopathischen Behandlung führt. Es ist auch nicht so, dass Sie nicht mehr “sündigen” dürfen. Ein Kaffee zu Tante Ernas Geburtstag (1x im Jahr) wird die ganze Behandlung sicher nicht zu Nichte machen.

Es kann auch sein, dass wir im Laufe der Behandlung feststellen, dass sich Ihr homöopathisches Mittel und beispielsweise Kaffee in Maßen durchaus vertragen. Vielleicht haben Sie dann längst entdeckt, dass schwarzer oder grüner Tee auch lecker ist.

Nur in den ersten Wochen der Behandlung, bis ein tiefenwirksames homöopathisches Mittel für Sie und Ihre Beschwerden gefunden ist, sollten Sie darauf verzichten, weil es hier ganz besonders darauf ankommt, die Wirkungsweise Ihres homöopathischen Mittels zu beurteilen.

Wenn Sie sich für eine homöopathische Behandlung entschieden haben, dann ist es sinnvoll in dieser Zeit keine anderen Behandlungen bei Ihnen durchführen zu lassen, es sei denn sie sind notwendig zum überleben. Keiner der dann beteiligten Behandler wird einschätzen können, welche Wirkung und Nebenwirkung auf seine individuelle Behandlung zurückzuführen ist.

Nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels wird es oft zu manchmal ganz subtilen Änderungen in Ihrem Befinden kommen, deren Beobachtung äußerst wichtig für die Beurteilung des Heilungsverlaufes ist. Durch eine begleitende Behandlung, wozu auch eine Diät oder Fastenkur gehört, kann es zu Irrtümern in der Beurteilung kommen. Dies verlängert die Behandlung, was ja auch für Sie eine zusätzliche Kostenbelastung darstellt.

Eine konstitutionelle Behandlung setzt am Ursprung Ihres Leidens an und kuriert nicht nur Ihre Symptome. Dazu gehört auch, dass Sie bestimmte Äußerungen Ihres Körpers, wie z.B. Fieber geschehen lassen und nicht mit Fiebersenkern unterdrücken (manchmal können wir dies aber homöopathisch lindern). Gegen Schmerzen dürfen Sie selbstverständlich etwas tun, wenn sie zu stark sind. Das, was Sie leiden läßt, ist die Sprache Ihres Körpers (Versuche Ihrer Selbstheilungskraft, Sie wieder gesund zu machen) und Ausdruck dafür, dass tief in Ihrem Innern etwas nicht in Ordnung ist. Diese Ordnung läßt sich oft unter homöopathischer Behandlung wiederherstellen. Manchmal bedarf es dafür ausreichend Zeit. Während dieser Behandlung muss die Wirksamkeit des homöopathischen Mittels ab und zu überprüft werden (durch Telefontermine und Folgekonsultationen). Läuft dann letztlich und endlich Ihr Heilungsprozeß gut ab, dann können Sie o. g. Substanzen teilweise nach Absprache auch wieder verwenden. Oft werden sie feststellen, dass Sie sie nicht mehr brauchen oder Ihnen nicht mehr schmecken.

Bedenken Sie immer, dass ich Ihnen nichts verbieten kann und möchte. Selbstverständlich können Sie tun und lassen, was Sie wollen. Das gilt allerdings für beide Seiten.

 

website design software
Home | Praxis | Vita | Patienteninfo | Grundlagen | Behandlung | Bücherliste | Homöopathie | Ernährung | Amalgamausleitung | Links | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung |