Arznei
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Zu Zeiten Hahnemanns litten viele Menschen an chronischen Vergiftungen durch substantielle Dosen von Arzneimitteln (z.B. Quecksilber) oder man unterzog sie furchtbarer Roßkuren (z.B. Aderlaß, künstliches Erbrechen, Klistiere, etc.). So war seine Idee, die heilende Substanz, stark zu verdünnen und durch langes Verreiben und Verschütteln, ihr die heilende Idee zu entlocken (dynamisieren), gerade zu genial. Kritiker sagen, dass es sich, da ab einem best. Verdünungsgrad kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist, bei der Heilung um eine sog. Placebowirkung handeln müsse.

Merkwürdig ist nur: Wir geben dem Patienten die Substanz “€žA” und es passiert nichts, dann geben wir die eher passende Substanz “B” und der Patient wird gesund. Physiker, die sich heute nicht mehr nur auf die Betrachtung von Molekülen und Atomen beschränken, können diese Idee in unserem homöopathischen Mittel wiederfinden. So vermutet man heute, dass Wasser die Fähigkeit hat, Informationen zu speichern und mittels Wasser erfolgt ja die sukzessive Verdünnung und Dynamisierung der Ausgangssubstanzen. Wir heilen also mit Ideen und Energien, die dem entsprechen, wie Sie als Mensch gemeint sind. Diese Heilmittel helfen Ihnen also in Ihre ureigenste Individualität zurückzukehren und sie zu leben, dann leben Sie gesund.

Homöopathische Arzneimittel werden meistens in Form von Globuli (kleinsten Zuckerkügelchen, die mit der Substanz getränkt wurden) verabreicht. Auch eine Wasserauflösung der Globuli kann als Arzneigabe wirksam sein (siehe oben). Andere Darreichungsformen sind Tabletten, Lösungen (Dillutionen) und Injektionen.

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